23. Februar 2008
Verwendet man ein Vorinstalliertes Linux so sind oftmals viele unnütze Dienste installiert, die man nicht benötigt. Diese bergen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko und fressen unnütz Arbeitsspeicher.
Zum testweisen deaktivieren (%%dienst%% bitte durch einen zu deaktivieren Dienst ersetzten):
/etc/init.d/%%dienst%% stop
Damit der Dienst nicht automatisch beim Neustart startet, muss dieser im “Autostart” deaktiviert werden. Unter Debianverwanten Disdributionen befinden sich die Autostartdateien unter
Das Runlevel für Mehrbenutzer- und Netzwerkbetrieb ist 3. Also befinden sich die Relevanten Dateien im Ordner:
Bei einer Susedistribution kann man entweder über Yast oder chkconfig den Dienst dauerhaft deaktiveren. Per Yast:
Yast > System > Runlevel-Editor
oder per chkconfig:
18. Februar 2008
Zuerst muss der VServer in den Reparaturzustand versetzt werden. Dann loggen wir uns in den VServer via SSH ein und führen folgende Befehle aus:
cd /repair
mkdir /repair/save
mv * /repair/save/
rm .gnupg -R
rm .rnd -R
wget http://www.gurusatwork.com/debootstrap-0.3.3.0ubuntu2-2.noarch.rpm
rpm -ihv debootstrap-0.3.3.0ubuntu2-2.noarch.rpm
debootstrap --arch i386 dapper /repair/ ftp://ftp.hosteurope.de/mirror/archive.ubuntu.com
Jetzt ist Ubuntu quasi virtuell im Verzeichniss /repair/ installiert. Nun geht es an die Konfiguration. Als erstes editieren wie die Datei sources.list:
vi /repair/etc/apt/sources.list
Und fügen folgenden Inhalt ein:
#Ubuntu
deb ftp://ftp.hosteurope.de/mirror/archive.ubuntu.com dapper main restricted universe multiverse
deb-src ftp://ftp.hosteurope.de/mirror/archive.ubuntu.com dapper main restricted universe multiverse
#Ubuntu Updates
deb ftp://ftp.hosteurope.de/mirror/archive.ubuntu.com dapper-updates main restricted universe multiverse
deb-src ftp://ftp.hosteurope.de/mirror/archive.ubuntu.com dapper-updates main restricted universe multiverse
#Ubuntu Backports
deb ftp://ftp.hosteurope.de/mirror/archive.ubuntu.com dapper-backports main restricted universe multiverse
deb-src ftp://ftp.hosteurope.de/mirror/archive.ubuntu.com dapper-backports main restricted universe multiverse
#Ubuntu Security
deb ftp://ftp.hosteurope.de/mirror/archive.ubuntu.com dapper-security main restricted universe multiverse
deb-src ftp://ftp.hosteurope.de/mirror/archive.ubuntu.com dapper-security main restricted universe multiverse
127.0.0.1 localhost.localdomain localhost
Nun wird die Datei resolv.conf editiert. Normalerweise sollte in dieser Datei schon alles korrekt sein. Bitte ersetzt hierbei %%IP%% durch die IP eures Nameservers.
vi /repair/etc/resolv.conf
proc /proc proc defaults 0 0
none /dev/pts devpts rw 0 0
/dev/vzfs / vzfs defaults,remount 0 0
Bei dem editieren der datei interfaces, bitte wieder %%IP%% ersetzten. Dieses mal wird %%IP%% durch die IP-Adresse des VServers ersetzt.
vi /repair/etc/network/interfaces
auto lo
iface lo inet loopback
auto venet0
iface venet0 inet static
address 127.0.0.1
broadcast 0.0.0.0
netmask 255.255.255.255
auto venet0:0
iface venet0:0 inet static
address %%IP%%
netmask 255.255.255.255
vi /repair/etc/init.d/route
#!/bin/sh
#
# /etc/init.d/route
#
set -e
case "$1" in
start)
route add -net 191.255.255.0 netmask 255.255.255.0 dev venet0
route add default gw 191.255.255.1 dev venet0
exit 0
;;
stop|restart|force-reload)
exit 0
;;
*)
echo "Usage: $0 {start|stop|restart|force-reload}" >&2
exit 3
;;
esac
chmod 755 /repair/etc/init.d/route
cd /repair/etc/rc3.d
ln -s ../init.d/route S12route
cd /repair/etc/rc2.d
ln -s ../init.d/route S12route
mount -t proc /proc /repair/proc
mount -t devpts /dev/pts /repair/dev/pts
chroot /repair /bin/bash
source /etc/profile
apt-get update && apt-get upgrade
dpkg-reconfigure passwd
passwd
hostname > /etc/hostname
apt-get install openssh-server mc quota
exit
Und zum Schluss ganz wichtig, das unmounten:
umount /repair/proc
umount /repair/dev/pts
logout
Nun verlassen wir den Reparaturmodus des VServers.
Sobald der Server wieder per SSH erreichbar ist, loggen wir uns ein und kommentieren 6 Zeilen in der inittab aus:
#1:2345:respawn:/sbin/getty 38400 tty1
#2:23:respawn:/sbin/getty 38400 tty2
#3:23:respawn:/sbin/getty 38400 tty3
#4:23:respawn:/sbin/getty 38400 tty4
#5:23:respawn:/sbin/getty 38400 tty5
#6:23:respawn:/sbin/getty 38400 tty6